Beaglewelpen aus VDH/FCI anerkannter Zucht
Sie wünschen sich einen Beagle?

Wohlbehütet!

Aktuell planen wir keinen Wurf, bitte nehmen Sie sich trotzdem einige Minuten Zeit
für unseren "erhobenen Zeigefinger"!

Aufgrund der vielen Anfragen, die wir über unsere Homepage bekommen, der Erfahrungen, die wir mit anderen Züchtern austauschen,  und natürlich auch der Erfahrungen im Rahmen meiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Hundeausbilderin, möchten wir Ihnen doch einige persönliche Ansichten zum Thema Hundekauf, hier insbesondere Beaglekauf, nahebringen. Wir unterwerfen uns im BCD freiwillig zum Wohl unserer Hunde einer sehr strengen Zuchtordnung, betreuen unsere Zuchttiere optimal und bereiten unsere Welpen in liebevoller Familienaufzucht bestmöglich auf ihr Leben bei den neuen Besitzern vor.
Es gibt daher bei uns keine "Ware Hund" zu "bestellen"!

Einige Fragen tauchen immer wieder auf und ehe Sie sich mit uns oder dem BCD in Verbindung setzen, prüfen Sie anhand der nachfolgenden Liste (bunte Reihenfolge ohne Rangordnung) doch bitte ehrlich mit sich selbst, ob einer der Punkte für Sie ein ernsthaftes Kriterium ist. Wenn ja, dann kommen wir mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zusammen!

Untaten eines jungen Beagles

Zur Geschichte von Max
oder auch "Etikettenschwindel"


Das denken Sie: Und so stehen wir dazu:
WARUM EIN WELPE VOM BCD-ZÜCHTER?

BCD - VDH - FCI  was solls?? Es gibt doch auch 
noch andere Beagle-Clubs in Deutschland!

oder

Wie erkenne ich denn nun einen seriösen Züchter?!




















Wir Züchter im BCD sind stolz darauf, daß der BCD  nach wie vor der einzige vom VDH anerkannte Club in Deutschland ist, der Beagles züchtet. Dies mit langer Tradition, sorgfältig ausgewählten Zuchttieren, hohem Verantwortungsbewußtsein und einer besonders strengen Zuchtordnung zum Wohl unserer Hunde. Wir verstehen die Mitgliedschaft des BCD im VDH und damit in der FCI als Gütesiegel! Achten Sie daher bei jedem Züchter, den Sie kontaktieren darauf, ob er dem BCD und damit dem VDH angeschlossen ist. Lassen Sie sich nicht von wohlklingenden Namen, Abkürzungen und bunten Hompages blenden. Hinterfragen Sie kritisch! Leider muß man sagen, daß "Papiere" nicht allzuviel über die Qualität einer Verpaarung aussagen - im Prinzip reichen hier ein guter Drucker und buntes Papier (Seien Sie daher mehr als vorsichtig, wenn Sie einen Hund "wahlweise" mit oder ohne Papiere angeboten bekommen). Lassen Sie sich nicht verführen, wenn Ihnen jemand erzählt, sie könnten einige hundert Euro sparen, wenn Sie auf Papiere verzichten. Solche Hunde haben eine dubiose Herkunft! Jeder seriöse Züchter kann stets die Qualifikation seiner Zuchttiere anhand der Zuchtzulassung belegen, es kommen keine Tiere zweifelhafter Herkunft in die Zucht oder gar solche, die gar keinen Abstammungsnachweis mitbringen. Lassen Sie sich auch hier nicht von selbsternannten Zuchtexperten erzählen, dies diene der Auffrischung des Genpools - alles nur wenig fundierte Aussagen, die letztlich nur einem Ziel dienen: möglichst "preisgünstig" zu vermehren und die Hunde später mit entsprechender Gewinnmarge zu verkaufen. Durch das gut organisierte System der BCD-Zuchtleitung, die mit Hilfe ihrer Zuchtwarte jeden einzelnen Züchter und auch die Aufzucht jedes einzelnen Wurfes überprüft und Verstöße gegen die Zuchtordnung ggf. mit Zuchtsperren ahndet, wird sichergestellt, daß jeder Züchter sich an die ZO hält - und zwar nicht aus Paragraphenreiterei, sondern ausschließlich zum Wohl unserer Zuchttiere und der Welpen. Auch bleiben keine Züchter Mitglied im BCD, die in ernstzunehmender Form gegen die Zuchtordnung  verstoßen haben, hier werden rigoros Ausschlüsse ausgesprochen - ebenfalls zum Wohl unserer Hunde und auch um all den vielen guten Züchtern den Rücken zu stärken, die sich mit viel Engagement, Liebe und zeitlichem Einsatz ihrem Hobby(!) widmen! 

Ganz wichtig ist aber Ihr persönlicher Eindruck:
lernen Sie den Züchter kennen, schauen Sie sich Haltung, Wesen und Zustand der Zuchttiere sowie den  Umgang des Züchters mit seinen Hunden an. Auch seine älteren Hunde, die nicht mehr in der Zucht stehen, sind in die Meute und die Familie integriert und haben nicht "zufällig" sofort nach Auslaufen ihrer Zuchttauglichkeit einen neuen Besitzer gefunden, der sich gerade in diesen älteren Hund "verliebt" hat... Kontaktieren Sie ggf. auch frühere Welpenkäufer des Züchters, für den Sie sich interessieren.  Hinterfragen Sie, wie viele Würfe ein Züchter im Jahr großzieht. Nach unserer persönlichen Meinung macht ein Züchter, der bei mehr als zwei, allerhöchstens drei Würfen im Jahr noch von einer Hobbyzucht spricht, sich selbst etwas vor. Einen Wurf aufzuziehen, bedeutet  über einige Monate volles Engagement in jeder Hinsicht, Liebe und Passion, einen Welpen so zu prägen, daß Sie als zukünftiger Besitzer Freude daran haben. Das macht man nicht nebenbei und man braucht, um es gut und umfassend zu machen, auch wieder eine schöpferische Pause. Wir können uns nicht vorstellen, daß man einen Wurf nach dem anderen immer mit dem gleichen Engagement so großziehen kann, wie einen einzelnen.  Auch Sie lieben sicher Ihre Kinder, sind aber mal froh, wenn Sie bei Oma und Opa oder im Ferienlager sind und Sie sie mit etwas Abstand wieder so recht von Herzen in den Mittelpunkt ihres Denkens stellen können. Uns würde jede Homepage, auf der kein Verzeichnis der bisherigen Würfe zu finden ist, stutzig machen. Zum Einstellen von Texten und Bildern reicht die Zeit, aber nicht für die Offenlegung der bisherigen Würfe?  Sorry, wir glauben's nicht.... Also bitte Nachfragen und ggf. das Zuchtbuch zeigen lassen, das jeder (seriöse) Züchter (im VDH) führen muß. Wenn es noch nicht einmal ein Zuchtbuch gibt - siehe oben... Des gleichen würde ich als Hundesportler mit meinen bisherigen kynologischen Erfahrungen gründlich überlegen, ob ich einen Welpen aus  Mehrfachwürfen mit insgesamt mehr als 10-12 Welpen (so viel kann im Ausnahmefall auch einmal eine einzelne Hündin gebären) aussuchen würde. Wenn ein Züchter es schafft, 10 oder gar beträchtlich mehr Welpen individuell so zu prägen, wie er einen einzelnen Wurf mit in der Regel 5-12 Welpen prägen würde, dann "Chapeau!" Das ist eine Leistung, die man nur mit sehr viel Herzblut und noch mehr persönlichem Engagement aller Mitglieder der Züchterfamilie bewältigen kann.  Wir wollen keinem Züchter, der sich dieser Herausforderung stellt,  sein gutes Wollen und seine Korrektheit im Umgang mit seinen Hunden in Abrede stellen, haben aber andere Vorstellungen von einer intensiven Prägephase (können Sie sich vorstellen z.B. mit 12 oder mehr Welpen Autofahren zu üben, 12 oder mehr Welpen regelmäßig ein Halsbändchen zum Üben anzulegen, 12 oder mehr Welpen mit Namen anzusprechen, die die zukünftigen Besitzer sich ausgesucht haben....und noch vieles vieles mehr) Wenn die Natur es so vorgibt, dann wird jeder gewissenhafte Zücher das Beste daraus machen, es ist nur die Frage, ob man diese Wahrscheinlichkeit bewußt in Kauf nehmen und mehrere Hündinnen gleichzeitig belegen muß, wenn man als Züchter die durchschnittlichen Wurfstärken seiner Hündinnen kennt. ZumThema Zwingeraufzucht möchten wir gar nichts sagen, das verbietet sich in einer Beaglezucht per se. Ein kleiner Beagle gehört in die Natur und nicht ausschließlich in eine Zwingeranlage. Genauso unsäglich die reizarme und unbeaufsichtigte Aufzucht in Ställen, das gibt es beim BCD nicht, dafür sorgt zum Glück die umfassende Zuchtordnung. Wir möchten betonen, daß all diese Punkte unsere ganz persönliche Einstellung zur Zucht darstellen, es gibt natürlich auch andere Meinungen. Wenn Sie sich aber bis jetzt ähnliche Gedanken gemacht haben, werden Sie sich sicher in vielen Punkten verstanden und bei uns gut aufgehoben fühlen.

Fragen Sie ohne Ende, ein guter Züchter wird sich über Ihr Interesse freuen und genügend Zeit für das Kennenlernen mitbringen! Er lebt ja mit seinen Hunden und hat das Herz übervoll mit Anekdoten, Geschichten über seine Hunde, Aufzucht- und Erziehungstipps, Ratschlägen und und und... :-)


Auch die Geschichte von Max sollte Ihnen zu denken geben! Mehr dazu hier!
Was kostet ein Welpe bei Ihnen? Für den Welpenpreis wird von der Züchterversammlung des BCD in Anlehnung an die anderen dem VDH angeschlossenen Zuchtvereine eine Preisspanne empfohlen, an die sich die Züchterschaft im wesentlichen  halten sollte. Der Kaufpreis liegt in der Regel bei ca. (im VDH-Vergleich günstigen!) € 1.000,00 je nach Zuchtklasse der Verpaarung. Dies entspricht dem hohen Qualitätsstandard, den die BCD-Züchter zu erfüllen haben. Die Mitglieder des BCD - so auch wir - werden sich auch in der überwiegenden Mehrheit daran halten. Ein Rundruf nach "Sonderangeboten" erübrigt sich daher. Im Umkehrschluß  sollten sie aber auch nicht wesentlich mehr bezahlen!

Wenn Sie der Ansicht sind, daß Sie im Internet z.B.  übereinen Froogle-Preisvergleich einen unter gleichen Bedingungen und Voraussetzungen aufgezogenen Junghund wesentlich günstiger bekommen, dann sollten Sie das "Schnäppchen" nutzen. Viel Glück, vor allem bei den eventuellen Folgekosten, die "billig" nach sich ziehen kann!


Und noch eins: ein Hund verursacht im Verlauf seines Lebens, selbst wenn er gesund bleibt, beträchtliche Kosten. Wenn Sie schon bei der Anschaffung das Gefühl haben, finanziell überfordert zu sein, werden Ihnen die laufenden Kosten sicher auch zu hoch sein. Auch wir selbst müssen wegen unserer Hunde das eine oder andere Mal rechnen - aber das wird durch die Freude, die man mit seinem Tier hat, tausendmal wieder aufgewogen!
Geiz ist geil...


...oder auf Dauer doch dumm und kurzsichtig? Einfach bei Google "Beaglewelpen" eingeben, schon findet sich eine Vielzahl an Sonderangeboten ab 250,00. Die Anbieter (Züchter möchte ich sie nicht nennen) haben auch dazugelernt, das Internet ist geduldig: selbstverständlich sind alle Welpen gechipt,  entwurmt, geimpft und aus "liebevoller Familienaufzucht". Man weiß ja, was der Käufer hören möchte, auch wenn der Hund unter Umständen auf Bestellung an der Autobahnraststätte zum Weiterverkauf übernommen wurde.
Vielleicht sehen wir uns nach Ihren Erfahrungen mit solchen Angeboten in einigen Jahren wieder: wenn Sie gemerkt haben, daß zwar die Rasse Beagle für Sie die ideale ist - das "Angebot" aber nicht gehalten hat, was es mit bunten Bildern versprach. Wenn der Preis  für Sie das einzige Entscheidungskriterium beim Hundekauf ist, sollten sie gleich versuchen, Ihr Beratungsgespräch mit dem Schnäppchenanbieter zu führen. Wir nutzen unsere Zeit lieber dazu, sie mit unseren Welpen zu verbringen und diese optimal zu sozialisieren, damit sie als selbstsichere und fröhliche Welpen ins Leben ziehen und ihren neuen Besitzern viel Freude machen können!
Wir wollen einen Hund, aber nur einen 
dreifarbigen/zweifarbigen/eine Hündin /einen Rüden!
Die Zusammensetzung eines Wurfes ist nicht planbar!
Farben kann man nicht garantieren. Eine Hündin oder ein Rüde? Natürlich hat da jeder seine persönlichen Vorlieben, aber wer sein Herz wirklich an die Rasse gehängt hat, sollte flexibel sein - beide Geschlechter haben ihre Vorteile. Wenn der Züchter kann, wird er Ihren Wunsch gern berücksichtigen. In jedem Fall wird er Ihnen bei der Auswahl des für Sie passenden Hundes beratend zur Seite stehen, schließlich kennt er seine Hunde und den Wurf am besten.
Wir wollen einen Hund, aber abholen können wir ihn  erst nach unserem Urlaub! Wir selbst haben uns auf jeden unserer Hunde intensiv vorbereitet und gefreut. Sollten Sie Ihren Urlaub wichtiger finden als die Aufzucht eines Welpen, dann empfehlen wir Ihnen dringend, Ihren Terminkalender zu prüfen und ....
....in Urlaub zu fahren!
Wir wollen einen Hund, aber im Oktober, Juli, Mai.... Na, dann versuchen Sie mal, das so zu timen. Vielleicht haben Sie ja Glück!
Wir sind jedenfalls der Ansicht, daß man sich einen jungen Hund nicht einfach zum passenden Termin kauft wie ein Auto oder eine Wohnungseinrichtung, sondern sich der Verantwortung bewußt ist, wenn man sich eine neuen Hausgenossen und Lebensgefährten nach Hause holt. Dazu gehört ggf. auch, vielleicht einmal auf etwas zu verzichten - wenn Sie frisch verliebt sind, dann gucken Sie doch auch nicht ständig in Ihren Terminkalender, oder? Wir haben jedenfalls bis jetzt 2 Welpen im tiefsten Winter aufgezogen; d.h. haben einige Wochen lang  im Tiefschnee nachts mehrfach im Morgenmantel schlotternd auf der Straße gestanden. Das hat unserer Begeisterung keinen Abbruch getan...
Wir wollen einen Hund für die Kinder, die sollen lernen, Verantwortung zu tragen! Vergessen Sie's! Der Einzige der hier lernt sind Sie - nämlich daß das so eine Sache ist, mit den pädagogischen Ansprüchen...
Wir haben gerade kleine, noch nicht schulpflichtige Kinder,  da kann die Hausfrau doch genausogut noch einen jungen Hund großziehen.  Sie ist ja eh den ganzen Tag zu Hause! Wir haben inzwischen mehrere junge Hunde großgezogen. Ein junger Hund stellt sehr vielfältige Anforderungen - fühlen Sie sich gelassen und nervenstark genug, diese zusätzlich zur Betreuung Ihrer kleinen Kinder  zu bewältigen? Ein junger Hund läßt sich nicht mal eben "abstellen", wenn das Kleinkind gewickelt werden muß oder weint - sie benötigen im Prinzip 4 Arme, 4 Beine und 2 Paar Augen. Lassen Sie uns gründlich hierüber sprechen!
Wir wollen schon einen Hund, aber Oma/Opa/Papa/Mama  (beliebig fortsetzbar) haben wir noch nicht so ganz überzeugt! Dann tun Sie das und melden Sich anschließend nochmal bei uns!
Mein Hund soll den ganzen Tag mit den Kindern draußen rumstromern! Tja, klasse, das würde der Beagle auch tun - allerdings alleine und im Wald und hinter den Hasen her!
Mein Hund soll tagsüber/nachts in den Zwinger! Abgelehnt!
Hundeerziehung interessiert mich nicht so sehr! Risiko! Gerade unser liebenswerter, aber auch etwas eigensinniger Beagle braucht einen liebevollen, wachen und auch energischen Führer. Das Absolvieren eines Hundeerziehungskurses ist unserer Ansicht nach der beste Weg, auf Dauer viel Freude mit dem Hund zu haben.
So ein Welpe ist ja niedlich, aber das mit der Stubenreinheit  dauert doch hoffentlich nicht so lange, oder? Es soll ja auch Kinder geben, die können schon mit einem halben Jahr lesen und gehen mit 6 zur Uni. Wahrscheinlich wird Ihr junger Hund nicht zu dieser Kategorie "Wunderkinder" gehören...
Wir bereiten unsere Welpen aber bestmöglich vor und haben von den Welpenkäufern bisher nur beste Rückmeldungen, daß die Kleinen recht zügig sauber geworden sind.
Wir wollen schon einen Hund, aber Vater/Mutter/Kinder  haben eine Allergieneigung! Also, das kann man jetzt  wirklich nicht mehr witzig verpacken, deshalb unsere Bitte: wenn Sie hier irgendwelche Zweifel haben, beraten Sie sich mit Ihrem Allergologen. Es ist für einen jungen Hund sehr traurig, wenn er nach ein paar Monaten umgepflanzt werden muß. Bitte tun Sie aus Ihrer Sicht alles Erdenkliche, um sich selbst die Enttäuschung und dem Hund diese Situation zu ersparen!
Den Jagdtrieb werde ich meinem Beagle aberziehen! Aus eigener Erfahrung: unmöglich! Mit konsequenter Erziehung und in genauer Kenntis der wildreichen Gebiete in seinem "Spazier-Revier" kann man aber auch mit dem  Jagdtrieb des Beagles umgehen.
Wir sind alle ganztags berufstätig, aber wir hätten jemand,  der könnte ab und zu nach dem Hund sehen! Bitte lesen Sie nochmal ein gutes Hundebuch und machen Sie sich klar, was Sie einem Meutetier damit zumuten würden - ganz klar abgelehnt!
Sagen Sie mal, was Sie alles von mir wissen wollen - wollen  Sie vielleicht auch noch ein polizeiliches Führungszeugnis?! Nö, das nicht gerade - aber Sie dürfen uns ganz genau befragen und unseren Kennel und die Hunde ansehen - wir möchten Sie auch genau kennenlernen! Schließlich wollen wir so gut es geht vermeiden, daß ein Hund zurückkommt und dann noch einmal verpflanzt werden muß.
Ich  bin begeisterter Hobbygärtner - wie ist es doch schön,  wenn im Frühjahr die Tulpen blühen und wie stolz bin ich auf  meinen Gemüsegarten! Freunden Sie sich mit dem Gedanken an Iglo und Fleurop an, der Beagle wird Ihnen nämlich sicher nicht mit Strohhütchen und Gartenschäufelchen zur Hand gehen - ganz im Gegenteil! Außerdem: so ein Garten mit immergrünen Pflanzen und rudimentären Rasenresten hat auch was, glauben Sie uns...
Wir sind gerade bei Ihnen in der Ecke, können wir uns mal eben Ihre Hunde ansehen? Jeder Züchter freut sich über das Interesse an seinen Hunden und hat diese selbstverständlich immer in präsentabler Bestform. Aber jeder Züchter hat auch ein Privatleben, in dem die Hunde einen großen Stellenwert haben. Sprich: er sitzt nicht ständig zu Hause herum und wartet auf Besuch, sondern arbeitet/läuft mit seinen Tieren, ist prüfungs- oder ausstellungsmäßig unterwegs. In der Welpenzeit ist er rund um die Uhr mit der Aufzucht beschäftigt. Sollte all dies gerade mal nicht sein, dann möchte er vielleicht auch gerne einmal einfach nur im Nachtgewand faul auf dem Sessel hocken und dümmlich-entspannt in die Glotze starren... Also bitte: ein kurzer Anruf am Tag vorher mit Terminvereinbarung - das gebietet einfach die Höflichkeit und garantiert, daß man genug Zeit für ein ausführliches Gespräch einräumen kann!
Vielen Dank für den schönen Nachmittag bei Ihnen und die ausführliche Beratung. Wir haben jetzt einen Züchter gefunden, der ist ein paar Kilometer näher bei uns und wir wollen nicht so weit fahren.

In diese Rubrik fällt auch: 
"Cash and Carry?"
Vielen Dank für's Gespräch...  Unsere Zeit ist mindestens so kostbar wie die Ihre, denn wir müssen sie für Beratungsnachmittage oft genug unseren Hunden abknappsen. Wenn die Kilometer wirklich ein so wichtiges Kriterium sind, sollten Sie gleich von Anfang an Kontakt zum nähergelegenen Züchter aufnehmen und sich von diesem beraten lassen.




Einleitung wie oben:
Vielen Dank für den schönen Nachmittag bei Ihnen, die ausführliche Beratung und das stundenlange Welpen-Bobbeln. Aber dann: Wir waren am nächsten Tag bei einem Züchter, bei dem wir gleich einen Welpen mitnehmen konnten.
Ganz deutlich: es tut uns um KEINE Minute leid, die wir damit verbringen,  im Sinne unserer Rasse und aus unserem Engagement heraus ausführlich zu beraten. Es tut uns aber um JEDE Minute leid, die unsere erwachsenen Hunde an einem solchen Tag zwangsläufig an Beschäftigung entbehren müssen. Wenn es unbedingt sofort und auf der Stelle ein Hund sein muß, dann kontaktieren Sie bitte den Züchter, der Ihnen das zusichern kann und suchen das Gespräch mit ihm, schließlich wird er Sie nach dem Kauf betreuen, so wie wir immer für unsere Welpenfamilien da sind. Wann UNSERE Hunde zur Abgabe bereit sind, sagen wir Ihnen gern zu Beginn des Gesprächs bzw. es steht natürlich auf unserer HP. An dieser Stelle möchten wir uns einmal  bei unseren Welpenfamilien bedanken, die geduldig und voll Begeisterung die Welpenzeit mit uns verbringen (oder schon verbracht haben). Wer uns persönlich kennt, weiß, daß "unsere" Menschen bei uns immer herzlich willkommen sind, gern auch stundenlang.... Wir haben nur keine Lust "Schaunachmittage" auszurichten, denn - wie schon oben erwähnt - diese  Zeit investieren wir lieber in die Sozialisation unserer Hunde.

Noch eine Bitte:

Pünktlichkeit ist eine Zier....
Es ist uns unerklärlich, wie man im Zeitalter von Routenplanern, Navigationssystemen und Handys allen Ernstes eine Stunde zu spät zum vereinbarten Termin erscheinen kann. Selbst wenn man all dies nicht sein Eigen nennt, kann man sich von unterwegs einmal melden, wenn man sich über Gebühr verspätet. Schließlich möchte der Züchter seine Zeit sinnvoll verplanen und hat Welpen und in der Regel mehrere Hunde zu versorgen, was wichtiger ist, als auf der Couch wartenderweise seine Zeit zu vertrödeln!
Auch mir als Züchterin seien noch ein paar ganz persönliche Worte erlaubt
Warum ich nicht ewig züchten werde

Eins stand für mich schon immer fest: ich wollte nie ein Züchter werden, der einen Hund nach dem anderen ins Leben schickt und irgendwann "seine" Kinder und ihre Familien gar nicht mehr kennt. Je länger ich dabei bin und vor allem in letzter Zeit muß ich festellen, daß ich einfach nicht damit umgehen kann, auf der Suche nach "meinen" Menschen für unsere Rascals immer öfter auf Ignoranz, Autokaufmentalität und Desinteresse gegenüber rassespezifischen Eigenschaften sowie Hundeausbildung und -psychologie zu stoßen. Hiermit meine ich nicht! die Menschen, die noch unerfahren sind, aber auf jeden Fall interessiert und lernwillig, sondern die Menschen, die mir respektlos ein Stück von meinem Hundlerherzen klauen, mein Engagement für die Rasse aufsaugen. Vom ersten Moment an, in dem die Pfötchen unserer Rascals noch warm vom Mutterleib meine Hand berühren, vom ersten "Augenblick", den mir ihre Knopfaugen schenken, bis hin zu dem Tag, an dem sie stolz und frei mit fröhlich getragener Rute und mit einem riesigen Vertrauensvorschuß mit ihren Menschen ins Leben ziehen und natürlich darüber hinaus jeden weiteren Tag in ihrem Leben sind die Hunde "meine" Hunde, auch wenn ich sie in die Obhut anderer Menschen gebe. Diese Menschen wollen gut ausgewählt sein und ich weiß, es gibt sie noch die Perlen, die ihren Hunden einen ähnlichen Stellenwert einräumen, wie ich es tue. Aber man muß inzwischen sehr nach ihnen suchen unter vielen Graupen. Trotzdem möchte ich genau diese Menschen finden, in "schlechtere" Hände sollen meine Hunde nicht kommen. Bis jetzt hatte ich viel Glück mit der Auswahl unserer Familien, zum Teil sind sogar Freundschaften entstanden. Unsere Tür ist immer offen für Freude und vielleicht auch einmal Kummer oder einen Ratschlag. Wenn das alles nicht mehr geht, dann macht mir Züchten keinen Spaß. Noch kämpfe ich nach jedem Menschen, auf den ich offen zuging, und der wieder einfach ein Stück von mir mitgenommen hat, darum, daß nicht zu viel von meinem Engagement und meinem Vertrauen abbricht. Ich will einfach nicht abstumpfen und sagen: Egal, Hauptsache verkauft!

Danke an "unsere" Menschen, die uns schon seit einigen Jahren mit ihren Rascals begleiten und Danke auch schon jetzt an die Menschen, die uns noch begegnen und unser Vertrauen verdient haben werden. Ich hoffe, Jazzy's Kinder werden uns mit ihren Menschen noch einmal so viel Freude machen wie Janet's und Woody's Zwerge - und danach? Das wird die Zeit zeigen...

Wird bei Bedarf fortgesetzt..... ....wobei unser Bedarf jetzt ehrlich gesagt langsam gedeckt wäre ;-)

So, wenn Sie jetzt nicht völlig abgeschreckt sind, freuen wir uns auf Sie als Neu-Beagler.
Eine ständig aktuelle Liste der anstehenden Würfe erhalten Sie über die Welpenvermittlung des  BCD.
Was in unserem Kennel aktuell ansteht, können Sie unter "Würfe" sehen.
Bei der Welpenvermittlung des BCD sind Sie in guten Händen - wenn Sie noch weitere Fragen haben, dürfen Sie sich aber auch gerne per mail an uns wenden.

Zur BCD-Homepage

Etikettenschwindel!
Züchter oder Vermehrer??


Die traurige Geschichte von Max*


Aus gegebenem Anlaß möchte ich hier eine Geschichte aus dem täglichen Leben (leider nicht die erste und was noch schlimmer ist, sicher auch nicht die letzte) erzählen, die sich wirklich so zugetragen hat:

Kürzlich (Anfang 2007) rief mich eine Teilnehmerin aus meinem Erziehungskurs an. Sie war vor einigen Monaten mit Max* , ihrem großen und gutmütigen Mix-Welpen zu uns gestoßen. Max integrierte sich schnell in die bestehende Gruppe und war ein fröhlicher und friedlicher Welpe. Sehr bald fiel uns jedoch auf, daß sein Bewegungsablauf unkoordiniert und unsicher wirkte. Nun schlackert bei jungen Hunden im Wachstum immer mal irgend etwas, aber wir wurden doch mißtrauisch und die Besitzerin hakte nach. Sie erfuhr, daß bereits ein Wurfgeschwister wegen schwerster Probleme mit dem Knochengerüst eingeschläfert werden mußte. Nun folgte, was kommen mußte: Untersuchungen von Tierarzt zu Tierarzt mit dem traurigen Befund, auch Max hatte ein katastrophales Knochengerüst
(OCD). OP  unumgänglich. Inzwischen haben sich die Kosten für alle Behandlungen weit über den Betrag hinaus summiert, den ein VDH-Welpe gekostet hätte. Die Besitzerin wandte sich an den Landwirt (den sie bis dato noch als ihren "Züchter" bezeichnete), der ihr den Welpen für € 200,00 (natürlich ohne Vertrag und ohne Papiere) verkauft hatte. Nicht um irgendwelche Forderungen zu stellen, sondern nur, um die Geschichte ihres Hundes weiter zu hinterfragen. Es stellte sich heraus, daß es sich um eine Inzuchtverpaarung 1. Grades (die korrekte Bezeichnung hierfür lautet Inzestverpaarung), sprich eine Verpaarung zwischen Vater und Tochter gehandelt hatte. Auf die entsetzte Frage von Max‘ Besitzerin, ob er sich denn keine Gedanken über die Folgen einer solchen Verpaarung gemacht hätte, meinte der Landwirt nur ohne jegliche Einsicht, für seine Schafe würde er auch nicht jedes Jahr einen neuen Bock kaufen. Der zufällig anwesende Haus-Tierarzt des Landwirts meinte, dazu befragt: die Hundebesitzerin solle doch zufrieden sein, immerhin habe Max einen guten Charakter (wer bis jetzt bei dieser Geschichte noch nicht tot umgefallen ist vor Entsetzen, wird es spätestens an dieser Stelle tun...).

Entsetzt fragte mich die Hundebesitzerin, warum denn überhaupt solche Hunde Welpen haben, wo es doch so viele planvoll gezüchtete Hunde aus guten und gesunden Verpaarungen bei vertrauenswürdigen Züchtern gibt. Einmal abgesehen davon, daß ich ihr dies auch nicht allen Ernstes logisch beantworten konnte (was soll man auch dazu sagen?!), frage ich mich doch insgeheim, warum sie sich nicht vorher Gedanken über einen Hund aus einer planvollen VDH-Zucht gemacht hat. Trotzdem tut es mir für diese Familie sehr leid, denn sie muß nun mit vielen Sorgen leben und ihr Hund ist ihnen ja lieb und wert. Das haben weder Hund noch Menschen verdient. Gern hätte die Besitzerin auch etwas gegen diesen Vertrauensbruch unternommen, aber es gibt leider keine rechtliche Handhabe gegen solches Unwesen. Das einzige was man tun kann, ist, vor solchen Vermehrern zu warnen und beim nächsten Mal besser hinzusehen: trau schau wem!!

(Trauriger Nachtrag zu dieser Geschichte: 4 Wochen später  erfuhr ich leider, daß Max ebenfalls eingeschläfert werden mußte - welch ein bitteres Lehrgeld für die Familie!)


Um Mißverständnissen vorzubeugen: Es gibt sowohl unter Mischlingen als auch unter Rassehunden gesunde und leider auch manchmal kranke Hunde. Schließlich züchten auch wir als seriöse Züchter Lebewesen und bauen keine Autos nach DIN-Norm. Was uns aber von Vermehrern unterscheidet, ist die Tatsache, daß wir nach BESTEM WISSEN UND GEWISSEN rassetypische und gesunde Hunde verpaaren, die auf ihre Zuchttauglichkeit, ihr Exterieur und ihr Wesen hin geprüft wurden. Unser Ziel ist nicht der schnelle Euro, sondern charakterlich einwandfreie und vitale Hunde in gute Familien abzugeben, die ein Hundeleben lang glücklich mit ihrem Vierbeiner sein sollen.

Ob Sie sich nun für einen Mischling oder einen Rassehund entscheiden, ist eine Frage der persönlichen Einstellung und der persönlichen Vorlieben. Darüber gibt es nichts zu diskutieren. Bitte sehen Sie sich jedoch genau an, woher ihr zukünftiger Welpe kommt. Bei einem Mischling sollten Sie die Umstände (siehe oben) und die Aufzucht genau überprüfen. Auch hier gibt es ganz bestimmt Menschen, die den besten Weg ins Leben für ihre Welpen schaffen. Sollten Sie sich für einen Rassehund entscheiden, ist für uns ist die Zugehörigkeit zum VDH und damit zur FCI die beste Qualitätsgarantie. Die Zuchtordnung des VDH und die spezielle des BCD  sind zum Schutz unserer Zuchttiere und Welpen geschaffen worden. Hierauf legen wir größten Wert, ebenso wie auf die Auswahl gesunder und charakterlich einwandfreier Zuchttiere. Sowohl das engmaschige Netz unserer engagierten und fachlich kompetenten Zuchtwarte als auch die genaue Kontrolle dieser Zuchtordnung durch dieselben, spricht als weiteres Qualitätsmerkmal für sich.  Lassen Sie sich nicht von wohlklingenden Namen, Kürzeln und aufwendigen Homepages mit vielen niedlichen Welpenbildern täuschen.  Hinterfragen Sie bei allen Clubs, die sie kontaktieren, deren Geschichte, ihr Zuchtbuch, ihre Zuchtordnung und wie die Einhaltung(!) derselben garantiert wird. Dann entscheiden Sie selbst, welches für Sie und den Hund, der Sie die nächsten Jahre begleiten soll, die beste Adresse ist.

ACHTEN SIE BEI HUNDEKAUF IMMER DARAUF, OB DER HUNDEZÜCHTER DEM VDH UND DAMIT DER FCI ANGESCHLOSSEN IST! EIN SERIÖSER ZÜCHTER WIRD STOLZ DARAUF SEIN UND IHNEN SOFORT GERN AUSKUNFT ÜBER SEINE VDH-ZUGEHÖRIGKEIT GEBEN!

FRAGEN SIE KRITISCH NACH, FÜR SICH UND ZUM WOHLE IHRES WELPEN!